Angebote zu "Arbeitslosenhilfe" (36 Treffer)

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SGB II: Grundsicherung für Arbeitsuchende / SGB...
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Textausgabe mit ausführlichem Sachregister und einer Einführung von Prof. Dr. Jürgen Winkler Inhalt: Im Zuge der sog. Hartz Reformen wurden die Regelungen der Arbeitslosenhilfe und der Sozialhilfe für Erwerbsfähige in einem neuen SGB II – Grundsicherung für Arbeitsuchende zusammengelegt. Darüber hinaus wurden die sozialhilferechtlichen Regelungen des früheren Bundessozialhilfegesetzes in das Sozialgesetzbuch als neues Zwölftes Buch überführt (SGB XII). Die Textsammlung zur Grundsicherung und zur Sozialhilfe enthält auch alle wichtigen weiteren Gesetze in Auszügen, die mit der Grundsicherung und der Sozialhilfe in Verbindung stehen u.a. Arbeitslosengeld II/SozialgeldVO, AsylbewerberleistungsG, BarbeträgeVO, Bekanntmachung über die Höhe der Regelbedarfe nach 20 Absatz 5 des SGB II, BeratungshilfeG, BundesausbildungsförderungsG (Auszug), BundeselterngeldG, BundesversorgungsG (Auszug), Einigungsstellen-VerfahrensVO, EinkommensberechnungsVO, ElternzeitG, Kommunalträger-ZulassungsVO, MindestanforderungsVO, Pflegebedürftigkeitsrichtlinien, Regelbedarfs-ErmittlungsG, Rundfunkbeitragsstaatsvertrag, Sozialgerichtstgesetz (Auszug), Sozialgesetzbuch (in Auszügen), SozialhilfedatenabgleichsVO, SozialversicherungsentgeltVO, UnterhaltsvorschussG, WohngeldG (Auszug), Zivilprozessordnung (Auszug). Zur 11. Auflage (Rechtsstand: 2. Mai 2015): Die Neuauflage bringt die Textausgabe auf den Stand März 2015. Eingearbeitet wurden u.a. - Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. Januar 2015 - Gesetz zur Verbesserung der Rechtsstellung von asylsuchenden und geduldeten Ausländern vom 23.12.2014 - Gesetz zur Änd. des BundesausbildungsförderungsG vom 23. 12. 2014 - Regelbedarfsstufen-FortschreibungsVO 2015 vom 14. 10. 2014

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Arbeitsmarktsegmentation in Deutschland - insti...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 2,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Beschäftigungsordnungen in Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Februar 2003 erreichte die Arbeitslosigkeit in Deutschland den dritthöchsten Stand seit Antritt der rot-grünen Regierung im September 1998: 11,3 % in Gesamtdeutschland und schockierende 19,9 % im seit Jahren wie gelähmt wirkenden Osten. Die anhaltend stagnierende Wirtschaft und die katastrophale Lage auf dem Arbeitsmarkt lassen stimmen an Gewicht gewinnen, die eine grundlegende Neuordnung des deutschen Arbeits- und Wirtschaftssystem fordern. Bundeskanzler Schröder kündigte in seiner Regierungserklärung vom 14. März 2003 deutliche Einschnitt bei der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld und die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe an, der einflussreiche Christdemokrat Friedrich Merz plädierte für eine 'Entmachtung der Gewerkschaften' und die Freien Demokraten befürworten ein Ende des Flächentarifs für die Beschäftigten der deutschen Wirtschaft. Welche dieser angesprochen Reformen tatsächlich einem Ende der deutschen Arbeitsmarktmisere zuträglich wären, soll nicht Thema dieser Arbeit sein; vielmehr soll es darum gehen zu verdeutlichen, welch immense Bedeutung der institutionellen Regulierung für die Ergebnisse des Arbeitsmarktes zukommt und wie man die über Jahrzehnte eingespielte deutsche Arbeitsmarktstruktur charakterisieren könnte. Zunächst werden hierfür einleitend soziologisch-institutionalistische Ansätze der Arbeitsmarkttheorie gegenüber klassisch-ökonomischen Ansätzen abgegrenzt. Anschliessend werden die angelsächsische Dual-labour-market-sowie die Differenzierung von internen und externen Arbeitsmärkten diskutiert, bevor die deutsche Arbeitsmarktsegmentation beleuchtet wird. Abschliessend folgt eine leicht essayistische Analyse der aktuellen Arbeitsmarktentwicklungen.

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Hartz IV und die Folgen
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Durch die Hartz-Reformen ist Deutschland zu einer anderen Republik geworden. Denn dieses Gesetzespaket hat nicht bloss das Armutsrisiko von (Langzeit-)Arbeitslosen und ihren Familien erhöht, sondern auch einschüchternd und disziplinierend gewirkt. Belegschaften, Betriebsräte und Gewerkschaften wurden unter Druck gesetzt, Lohn- und Gehaltseinbussen sowie schlechtere Arbeitsbedingungen zu akzeptieren. Ein ausufernder Niedriglohnsektor gehörte ebenso zu den Folgen wie gesellschaftliche Entsolidarisierungstendenzen und grössere soziale Kälte. »Hartz IV« ist europaweit die berühmteste Chiffre für den Abbau sozialer Leistungen und gilt hierzulande als tiefste Zäsur in der Wohlfahrtsstaatsentwicklung nach 1945: Zum ersten Mal wurde damit eine für Millionen Menschen in Deutschland existenziell wichtige Lohnersatzleistung, die Arbeitslosenhilfe, faktisch abgeschafft und durch eine blosse Fürsorgeleistung, das Arbeitslosengeld II, ersetzt. Aber mehr als das: Durch die Agenda 2010 des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder, die Hartz-Reformen und besonders das am 1. Januar 2005 in Kraft getretene Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ist Deutschland zu einer anderen Republik geworden. Denn dieses Gesetzespaket hat nicht bloss das Armutsrisiko von (Langzeit-)Erwerbslosen und ihren Familien spürbar erhöht, sondern auch einschüchternd und disziplinierend auf viele Beschäftigte gewirkt. Ein ausufernder Niedriglohnsektor, der fast ein Viertel aller Beschäftigten umfasste, gehörte ebenso zu den Folgen wie Entdemokratisierungstendenzen und grössere soziale Kälte.

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Integrieren Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwan...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2.3, Universität Duisburg-Essen, Veranstaltung: Sozialpolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Arbeitslosigkeit ist kein Schicksal, sie ist gemacht. Und deshalb kann ihr auch ein Ende gemacht werden.' (Norbert Blüm 1991) Anhand dieser Hausarbeit wird versucht zu erläutern, ob die aktivierende Arbeitsmarktpolitik in der Bundesrepublik Deutschland die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt durch Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung ermöglicht und inwiefern diese die Beschäftigungsfähigkeit der Klienten erhöht. Mit der Einführung des Arbeitslosengeld II (ALG II) am 1. Januar 2005 ersetzt dieses seitdem die bis dahin bestehende 'Arbeitslosenhilfe als zweite Leistung nach dem SGB III' (Bäcker u.a. 2010, S.524) und die Sozialhilfe. Eingeführt wurde das ALG II durch das Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt unter Peter Hartz. Erst nach der Hartz-IV-Reform und bei knapp fünf Millionen Arbeitslosen im Jahr 2005 rückten die Arbeitsgelegenheiten vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit, da der Abbau von Arbeitslosen zum höchsten Ziel der Wirt-schaftspolitik in Deutschland wurde. Zum Ziel haben diese Arbeitsgelegen-heiten die Förderung der eigenen Integrationsleistung der Erwerbslosen in den ersten Arbeitsmarkt. Die Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsent-schädigung gehören nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) zur öffentlich geförderten Beschäftigung (vgl. Bäcker u.a. 2010, S.524). Da der gesamte sozialpolitische Kontext den Rahmen dieser Hausarbeit überschreiten würde, beschäftig sich der Autor dieser Hausarbeit nur mit den Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung, um zu erörtern, inwiefern diese es den Langzeitarbeitslosen ermöglichen, sich wieder an feste Zeiten im Alltag und während des Arbeitstages zu gewöhnen. Auch nähere Erläuterungen zur Rechtsgrundlage, den Ko

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Das Arbeitslosengeld II aus der Sicht des Staates
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,3, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Volkswirtschaftslehre - Öffentliche Finanzen), Veranstaltung: Hartz IV - Die total verrückte Reform, 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Die Hartz-Reform ist ein Milliardengrab' Mit dem vierten Gesetz über moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Hartz IV), dass am 01.01.2005 formal in Kraft trat, wurde ein Reformgebäude zumindest vorläufig vollendet. Im Zentrum der Reform steht die Zusammenlegung der beiden getrennten und bedürftigkeitsorientierten Transferleistungen der Arbeitslosenhilfe und der Sozialhilfe zu einer pauschalisierten Leistung, dem Arbeitslosengeld II. Neben den rein arbeitsmarktbezogenen politischen Debatten richtet sich das öffentliche Interesse immer stärker auf die fiskalischen Auswirkungen der Reform. Im Fokus steht dabei der durch die Einführung des Arbeitslosengeldes II entstandene hohe finanzielle Mehrbedarf des Bundes. So weist der für das Jahr 2005 vorliegende Halbjahresbericht des Bundesministeriums für Finanzen ernüchternde Zahlen auf: Die Kosten für die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende beliefen sich im 1. Halbjahr 2005 auf rund 16,8 Mrd. EUR, wobei im Sollbericht für das Jahr 2005 insgesamt lediglich 27,7 Mrd. EUR veranschlagt wurden. Schätzungen ergeben für das Jahr 2005 eine Finanzierungslücke in Höhe von rund 10 Mrd. EUR. Andere Berechnungen gehen sogar von einer Mehrbelastung für den Bundeshaushalt von rund 20 Mrd. EUR aus. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die durchschnittliche Arbeitslosenhilfe im Jahr 2004 mit etwa 526 EUR deutlich unterhalb der Regelleistung des Arbeitslosengeldes II liegt, erweist sich die finanzielle Mehrbelastung für den Bundeshaushalt als unerwartet. Als Ursachen für den erheblichen Kostenanstieg werden in der politischen Diskussion verschiedene Bereiche genannt: u. a. steht dabei der Vorwurf der Bereicherung der Kommunen auf Kosten des Bundes oder auch die fehlende Anreizwirkung für Arbeitslosengeld II-Bezieher im Blickfeld. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die verschiedenen reformintrinsischen Problembereiche und analysiert dabei die tatsächlichen Ursachen für die hohen Mehrkosten der Hartz-IV-Reform. Mögliche externe Ursachen bleiben dabei ausser Betracht. Dabei ist der Schwerpunkt der Untersuchung auf folgende fünf Punkte gerichtet: 1. Mangelhafte Schätzungen der Bundesregierung im Vorfeld 2. Der Bruch mit dem Konnexitätsprinzip 3. Die Entlastung der kommunalen Haushalte 4. Fehlende Anreizwirkungen bei den Empfängern 5. Administrative Probleme

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Ist das Deutsche Sozialsystem noch sozial? Prob...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Technische Universität Dortmund, Veranstaltung: Die Soziale Frage und die Sozialpädagogik, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man den Aufwand und die mit diesem Sicherungssystem verbundenen Probleme betrachtet, kann die Frage aufkommen, ob es überhaupt Aufgabe des Staates ist, für ein Einkommen der Menschen zu sorgen? Ist damit nicht der 'deutsche Sozialstaat zum allumfassenden Versorgungsstaat geworden'? Es kommt die Frage auf, ob dieses System der sozialen Versicherung überhaupt noch ein Gerechtes und Soziales genannt werden kann, wenn regulierend eingegriffen wird, und die Verteilungsmacht der Leistungen beim Staat liegt. Wenn 'Beplanung und Bevormundung' stattfindet und die persönliche Freiheit gegen die finanzielle Sicherheit eingetauscht wird. Wenn der finanzielle Druck auf die Arbeitslosen steigt und sie gezwungen sind, Tätigkeiten mit einer 'Aufwandsentschädigung' von einem Euro pro Stunde anzunehmen, da sonst eine Kürzung der Leistungen droht. Sollte nicht vielmehr eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln in den Vordergrund gerückt werden? Auf all diese Fragen kann hier nicht erschöpfend eingegangen werden, doch soll der Konflikt, der durch die Schaffung der neuen Leistung Arbeitslosengeld II durch die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe entstanden ist, aufgezeigt und diskutiert werden. Es stellt sich also die Frage, ob dieses System noch sozial verträglich ist, oder ob es auf Dauer unsere wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage verschlechtert, wenn die Einnahmeverluste auf der 'Steuer- und Beitragsseite die Basis der Leistungssysteme schwächen' und so durch das 'Massenphänomen' Arbeitslosigkeit die 'Gefahr einer Zahlungsunfähigkeit der Versicherung' steigt und auf der anderen Seite Empfänger von ALG II in der Gesellschaft stigmatisiert werden, da 'das Einverständnis der Bevölkerung [...] die diese Leistungen finanziert' nicht immer gegeben ist.

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Die Bedarfsgemeinschaft in der Grundsicherung f...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 2.0, Hochschule Fulda, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 01. Januar 2005 trat das SGB II in Kraft, das nebeneinander Sozialhilfe für Erwerbsfähige sowie das Grundsicherungsgesetz und Arbeitslosenhilfe ( 190ff. SGB III a.F.) ablöste und zur Grundsicherung für Arbeitssuchende zusammenführte. Die Empfehlung für diesen Systemwechsel ging auf die sogenannte Hartz - Kommission (Kommission ' Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt', ausschlaggebend war hierbei Peter Hartz) zurück. Es wird seitdem unterschieden, ob der Hilfebedürftige erwerbsgemindert oder hilfebedürftig im Alter ist, dann erhält er Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach SGB XII Sozialhilfe. Ist der Hilfebedürftige erwerbsfähig dann bekommt er Grundsicherung für Arbeitssuchende nach SGB II welches Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe beinhaltet.

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'Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt'. Der...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,0, Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Wiesbaden e.V., Sprache: Deutsch, Abstract: 'Dies ist ein guter Tag für die Arbeitslosen in Deutschland'. Mit diesem Satz verkündete der ehemalige VW-Manager Peter Hartz die historische Wende in der deutschen Sozial- und Arbeitsmarktpolitik im französischen Dom in Berlin. Bewusst wurde eine prunkvolle Kulisse für die Präsentation der IV. Stufe der sogenannten Hartz-Reform, die Zusammenlegung von Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe (Hartz IV), gewählt. Die Hartz-IV-Reform löste eine beispiellose Klageflut in der Geschichte der BRD vor den deutschen Sozialgerichten aus, die bis heute als unvereinbar mit dem Grundgesetz der BRD empfunden wird. Deutschland sollte wettbewerbsfähig gemacht werden für den globalisierten Arbeitsmarkt, um mit Wirtschaftsgiganten, wie den USA, China sowie dem Rest der aussereuropäischen westlichen Welt, die keine oder nur wenige Sozialstandards haben, konkurrieren zu können, so die Begründung der Politiker. Dass es sich in Wahrheit um eine grundlegende Änderung der Sozial- und Wirtschaftspolitik handelt, die weder die Arbeitslosigkeit senkt, noch das Leben der Menschen verbessert, wurde den Bürgern in diesem Land weitestgehend verschwiegen. Die vorliegende Diplomarbeit will aufzeigen, wie es zu dem Grundgesetz der BRD gekommen ist und welche Personen die Idee der sozialen Marktwirtschaft entwickelt haben. Dies erscheint notwendig, da im Rahmen der Agenda 2010 die soziale Marktwirtschaft zugunsten einer angebotsorientierten Marktwirtschaft aufgeweicht wurde. Aus diesem Grund wird die Entwicklung des deutschen Sozialstaates im 19. Jh. vor Augen geführt, der unter härtesten Bedingungen durch eine entstehende Gewerkschaftsbewegung erkämpft wurde, insbesondere der 8-Stunden-Tag. 100 Jahre später, im Zuge der Arbeitsmarktreform, im Jahr 2000, steigt die Wochenarbeitszeit wieder von mehr als acht Stunden täglich, auch im tarifvertraglichen Beschäftigungsverhältnis. Die Tendenz ist steigend, durch den Verlust der Einflusskraft der Arbeitnehmervertreter. Einen besonderen Stellenwert soll in Kap.4.3.1 der britische Ökonom John Maynard Keynes einnehmen, der als erster Ökonom die neoklassische Theorie der Wirtschaftspolitik vor den beiden Weltkriegen kritisiert und Vorschläge für eine Humanisierung der Wirtschaftspolitik eingeleitet hat, die in Deutschland im Zuge einer nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik versucht wurde anzuwenden.[...]

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Armut bekämpfen, ohne Anreize für Arbeit abzuba...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,7, Fachhochschule Düsseldorf, Veranstaltung: Grundlagen der Sozial- und Gesellschaftspolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: Als am 1. Januar 2005 Hartz IV das 'Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt', in Kraft trat, begann eine grosse Diskussion, die auch heute drei Jahre später, noch immer aktuell ist. Das vierte Hartz- Gesetz wurde am 16. Dezember 2003 vom Deutschen Bundestag und am 9. Juli 2004 vom Bundesrat verabschiedet. Es regelt den Bezug von Arbeitslosengeld bzw. Sozialhilfe grundlegend neu. Es wird kein Unterschied mehr zwischen Arbeitslosengeld und Sozialhilfe gemacht Beide staatlichen Unterstützungen wurden zusammengeführt (Bundesagentur für Arbeit, 2007). Das Arbeitslosengeld II oder auch Hartz IV genannt beziehen arbeitslose Menschen, deren Anspruch auf das reguläre Arbeitslosengeld ausgelaufen ist. Dies ist in der Regel nach 12 Monaten der Fall. Von den Neuerungen sind demnach Langzeitarbeitslose und deren Familien betroffen (Brand, 2007, 15f). Das Arbeitslosengeld II (ALG II) unterscheidet sich von dem vorherigen Model im Wesentlichen dadurch, dass die Höhe der Leistung nicht mehr nach dem letzten Nettolohn bestimmt wird, sondern sich nach dem Bedarf des Leistungsempfängers richtet. Die Regelleistung des Arbeitslosengeldes II liegt etwas unter dem Niveau der früheren Sozialhilfe (Verein für soziales Leben e.V, 2007). Und dort setzt die aktuelle Hartz IV Diskussion an, denn bei Personen, die zuvor Arbeitslosenhilfe bezogen haben, führt ALG II zu erheblichen finanziellen Einschnitten. Viele Arbeitslose, die von der neuen Regelung betroffen sind, befinden die gezahlten Leistungen als zu gering. Insbesondere die Pauschalisierung der Sonderzahlungen nach Bedarf wird als unzureichend empfunden...

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